- Zahnlücken und ihre Gefahren
Sie begünstigen Zahnfleischerkrankungen, Paradontosis.
Die Gefahr im Seitenzahnbereich ist am grössten.
Nach dem Verlust von einem oder mehreren Zähnen dauert es nicht es nicht
lange, bis die lückenbegrenzenden Zähne in die Lücke hineinkippen. Damit noch nicht genug. Dem Zahn im anderen Kiefer gegenüber der Lücke, fehlt der Gegendruck. Der Zahn wird immer länger, weil er in den freigewordenen Raum hinein wächst. Dies kann zu Zahnverlust führen.
Zusammengefasst: die Zähne im unmittelbaren Bereich der Lücke werden falsch belastet. Die Funktion und die Einheit aller Zähne können beeinträchtigt werden. Es kann zu Störungen im gesamten Kauorgan kommen. Damit nicht genug. Auch Kiefergelenk-, Kopf-, Hals- und Gesichtmuskulaturschmerzen können folgen.
Sie dienen, fehlende Zähne zu ersetzen. Hier sorgen lückenbegrenzende Zähne als Anker der Brücke die eine oder mehrere Brückenglieder halten. Um statisch fachgerechte Ergebnisse zu erzielen, muss man für grössere Zahnlücken mehrere Ankerzähne abschleifen.
Um gesunde Nachbarzähne schützen zu können, gibt es Implantate.
Implantologie ist ein Zweig der Zahnmedizin. Implantate werden nach einem Aufklärungsgespräch unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Implantate sind künstliche Zahnwurzel aus Titan, die im Knochen eingesetzt werden. Die Einheilungszeit beträgt 4 – 6 Monate. In dieser Zeit bekommt der Patient ein Provisorium. Durch Implantate sind auch einzelne Zähne ersetzbar, ohne dass man gesunde Nachbarzähne abschleifen muss. In den meisten Fällen ist ein fixer Zahnersatz möglich. Bei herausnehmbarem Zahnersatz bietet das Implantat guten Tragekomfort. 
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